Kommunistische Initiative Dresden
Mobilisierung fortsetzen!
- Seit ein paar Tagen wird über sämtliche bürgerliche Medien herumposaunt, die Faschisten hätten ihre Aufmärsche am 18.02. in Dresden abgesagt. Allerdings ging's in den Meldungen nur um den Rückzug der Anmeldungen einer Gruppe Faschisten, nämlich der JLO. Über andere Anmeldungen wurde keine Aussage getroffen. Warum sind diese Meldungen so oder so unglaubwürdig?
13. Februar 1945 - Dresden mahnt Um zu verstehen, was den Bombenangriff auf Dresden so besonders macht, ist die Kenntnis einiger Tatsachen erforderlich.
Mobilisierung läuftWarm-Up-BlockadeAm 22.12. rief sich das Bündnis Dresden-Nazifrei in Bewusstsein der weihnachtsshoppenden Dresdner auf der Prager Straße. Angesagt war eine „Warm-Up-Blockade“ und Flyer verteilen um zum Blockieren des Faschistenaufmarsches im Februar aufzurufen.
Leider fiel die Entscheidung, die Aktion vorher öffentlich anzukündigen, erst am Abend vorher, und so waren wir dann auch nur (aber immerhin) etwa 30 Aktivisten. Wir stießen sowohl auf Interesse und Zustimmung, als auch auf Gleichgültigkeit und vereinzelt sogar Ablehnung bei den Dresdnern. Einige Polizisten beobachteten unser Treiben argwöhnisch und machten Fotos. Dresden Nazifrei: Blockieren weiterhin trainieren!Update!Nächstes Blockadetraining am Mittwoch, 14.12.2011, um 19 Uhr bei Ver.di in der Cottaer Straße 2, 01159 Dresden Das letzte Blockadetraining hat den Bedarf an Informations- und Trainingsveranstaltungen rund um die Antinaziproteste 2012 gezeigt. Deswegen bieten wir, wie angekündigt, nun weitere Blockadetrainings an. Kommt vorbei und macht mit. Je besser ihr informiert seid, umso angemessener und besonnener könnt ihr euch auf Blockaden verhalten. RückblickAm Samstag haben wir gemeinsam mit 70 Personen aller Altersstufen blockieren „geübt“. Dabei ging es um praktische Tipps zum Verhalten und Organisieren auf Demonstrationen und Blockaden, um Rechtstipps, um Hinweise zum richtigen Demorucksack. Auch wie man sich zu Bezugsgruppen zusammenfindet und basisdemokratische Entscheidungen durch Delegation herbeiführen kann, wurde besprochen. Jette Küster, Teilnehmerin des Trainings sagte: „Ich fühle mich durch das Training bestärkt und sicherer im Umgang mit Demonstrationen und würde gern an Fortsetzungen teilnehmen. Ich bin im nächsten Februar auf jeden Fall wieder auf den Blockaden gegen den Nazigroßaufmarsch dabei.“ Wir möchten noch einmal allen Teilnehmenden danken, auch den Vertretern der Parteien, Organisationen, Vereine und Gewerkschaften. Insbesondere ver.di gilt Dank für die Standhaftigkeit im Vorfeld. Als letztes: Auch die Evangelische Kirche in Deutschland bekundete ihre Unterstützung. In einer am 9. November veröffentlichten Stellungnahme hieß es: „Wir haben Verständnis für Menschen, die aus Gewissensgründen Neonazidemonstrationen gewaltfrei blockieren. Dies hat in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mehrfach zu positiven Veränderungen in Politik und Gesellschaft geführt.“ Weitere Blockadetrainings folgen. Infos gibt es hier und bei Facebook/Twitter. Nutzt die Gelegenheit und nehmt teil. In unübersichtlichen Situationen ist Routine eine wichtige Zutat für notwendige Gelassenheit. |







